Steuern auf Glücksspiel in Österreich

Viele Menschen in Österreich lieben das Glücksspiel. Ob im Casino, beim Lotto oder im Internet – die Faszination für Spiele mit Geld ist groß. Doch wie sieht es eigentlich mit der Steuer auf Glücksspiel in Österreich aus? Hier gibt es alle Informationen zum Thema und warum sich ein Besuch beim Finanzamt lohnen kann.

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In Österreich ist Glücksspiel sowohl in Casinos als auch auf diversen Websites möglich. Die Steuergesetzgebung des Landes ist jedoch für beide Spielformen unterschiedlich. In diesem Artikel werden wir einen Blick auf die Steuerregeln für Online-Casinos in Österreich werfen.

Steuern auf Glücksspielgewinne in Casinos

Grundsätzlich müssen in Österreich nur Einkünfte aus „gängigen Einkunftsarten“ versteuert werden. Dazu zählen unter anderem Einkünfte aus selbstständiger und unselbstständiger Arbeit, aus Land- und Forstwirtschaft, dem Gewerbebetrieb, aus Kapitalvermögen und aus Vermietung oder Verpachtung. Gewinne aus Lotterien, Preisausschreiben oder Glücksspiel im Casino fallen nicht unter diese Einkünfte. Demnach müssen sie grundsätzlich auch nicht versteuert werden.

Es gibt jedoch Ausnahmen: So müssen etwa Gewinne aus der Teilnahme an Unterhaltungsdarbietungen, von Film- oder Musikwettbewerben oder Preisgelder von Berufssportlern sehr wohl als Einkommen versteuert werden. Diese unterscheiden sich jedoch klar von jenen Gewinnen, die beim Glücksspiel anfallen können.

Festzuhalten ist, dass nur die Auszahlung der Spielgewinne – etwa beim Lottospielen, beim Pokern oder auf Websites, wie man sie u.a. auf casinoreviewers.com findet – steuerfrei sind. Werden diese Gewinne wiederum in Immobilien oder sonstige Anlagen investiert, so sind die Gewinne daraus sehr wohl steuerpflichtig. Sie fallen unter die gängigen Einkünfte – beispielsweise aus Kapitalvermögen.

Regelungen in anderen Ländern

In Deutschland ist es wiederum so, dass Gewinne aus Glücksspielen in der Regel nicht besteuert werden müssen. Für professionelle Pokerspieler gelten jedoch andere Regeln: Alle Gewinne oberhalb eines bestimmten Jahresumsatzes müssen als Einkommenssteuer angegeben und versteuert werden. Aber selbst hier gibt es Ausnahmen: Wenn ein Profispieler innerhalb eines Jahres mehr als 5.000 Euro an Preisgeldern gewinnt, wird er nicht als Unternehmer angesehen und somit auch nicht besteuert.

Auch in Österreich zählen professionelle Pokerspieler beispielsweise als Berufssportler und müssen ihre Gewinne deshalb ab einer bestimmten Höhe ebenfalls versteuern.

Glücksspielmonopol in Österreich

Wichtig ist also, sich vorab über die steuerliche Behandlung in dem jeweiligen Land, in dem man am Glücksspiel teilnimmt, zu informieren. In Österreich herrscht zudem ein staatliches Glücksspielmonopol, das es beispielsweise untersagt, ausländische Lotterien zu bewerben. Bei der Teilnahme an diesen Lotterien können rechtliche Probleme für die Spieler auftreten.

So heißt es etwa seitens Bundesministeriums für Finanzen in Österreich: „Das Bewerben sowie das Anbieten von ausländischen oder sonst illegalen Glücksspielen in Österreich, wie auch die Teilnahme an ausländischen elektronischen Lotterien vom Inland aus, ist nicht zulässig!“

Weiter wird vor unbekannten Anbietern im Falle etwaiger Rechtsansprüche gewarnt: „Das Bewerben sowie das Anbieten von ausländischen oder sonst illegalen Glücksspielen in Österreich, wie auch die Teilnahme an ausländischen elektronischen Lotterien vom Inland aus, ist nicht zulässig!“

Alle Informationen dazu findet man hier online auf der Website des Finanzministeriums (bmf.gv.at).

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Stand: 02/2024