Kryptowährungen - Geld anlegen in Bitcoins und Co.

Kryptowährungen als Geld- und Wertanlage: das sollten Sie wissen! Alle Informationen über den Kauf und Verkauf, Risiken, Vor- und Nachteile von Kryptowährungen finden Sie hier!

Geldscheine und Münzen verlieren immer mehr an Bedeutung. Beispielsweise sind in Ländern wie Italien und Frankreich Geschäfte mit Bargeld von über 1.000 Euro verboten. Bei uns in Deutschland gibt es eine Grenze von 10.000 Euro. Die EZB garantieren seinen Kunden, dass Münzen und Geldscheine als Zahlungsmittel Anerkennung verdienen, jedoch steigt die Inflation und das Geld wird immer weniger Wert. Seit dem Jahr 2009 gibt es das Geldsystem mit Kryptowährungen. Im Prinzip handelt es sich um eine Revolution, die vor allem in der Zukunft eine große Rolle spielen wird. Aus diesem Grund im Folgenden ein kleiner Ratgeber über das Thema Kryptowährung.

Was sind Kryptowährungen?

Bei der Kryptowährung handelt es sich um Geld in digitaler Form. Es lässt sich mit dem heutigen Giralgeld gut vergleichen. Die bekannteste Kryptowährung ist momentan der Bitcoin. Kryptowährungen sind kein gesetzlich anerkanntes Zahlungsmittel, dennoch setzen viele Europaländer sowie Japan und Australien auf die Rechnungseinheit.

Der Name der Währung kommt von der Kryptographie. Das Wort bedeutet Wissenschaft, um Daten oder Informationen zu schützen oder verschlüsseln. Darüber hinaus wird die Währung durch einen Rechenprozess mithilfe eines Computers erstellt. Personen und Mitglieder, die bei der Erstellung helfen, werden Miner genannt. Der Begriff stammt aus den Zeiten der Goldgräber und wurde in die kryptische Währung integriert.

In welche Kryptowährung sollte man 2018 investieren?

Der Markt für Kryptowährungen ist weiterhin beliebt und steigt kontinuierlich an. Nach wie vor dominiert ganz oben der Bitcoin. An zweiter Stelle ist Ethereum zu nennen. Durch seine Vielfalt und hohe Sicherheit bietet er den Kunden vielversprechende Transaktionen. Weiterhin empfiehlt sich die Investition in Ripple. Vor längerer Zeit wurde die Währung auf Platz 2 hinter dem Bitcoin gesehen. Gerade Banken nutzen Ripple verstärkt. Wichtig bei einer Kryptowährung ist eine ausgiebige Auseinandersetzung. Auch Marktbedingungen sowie Regulierungsbehörden spielen eine wichtige Rolle.

Welche Kryptowährungen liegen derzeit im Trend?

Sehr beliebt ist nach wie vor der Bitcoin. Doch es gibt auch andere Kryptowährungen, die momentan gut im Trend liegen. Unter anderem hat sich die zum Bitcoin entwickelte Alternative Altcoin gut durchsetzen können. Folgende Vertreter liegen im Trend:

Litecoin

Bei Litecoin handelt es sich um eine Internetwährung, die vor allem schnelle und fast kostenlose Zahlung auf der ganzen Welt erlaubt. Das Konzept basiert auf dem des Bitcoins. Die Unterschiede befinden sich im Detail. Litecoin verfügt über kürzere Zeitintervalle und lässt mehrere Blöcke zu der Blockchain hinzufügen. Dadurch werden die Prozesse und Transaktionen schneller verwirklicht. Insbesondere Händler können von kurzen Bestätigungszeiten profitieren. Die Währung besitzt das Potential auch in Zukunft weit vorne mitzuspielen.

Dash

Der Name Dash wird von Digital Cash abgeleitet. Ähnlich wie der Litecoin setzt die Währung auf Schnelligkeit und sichere Transaktionen, um sich offline sowie online gegen die Konkurrenz durchzusetzen. In letzter Zeit nahm die Menge an Partnerschaften zu und auch in Zukunft ist mit einem Anstieg zu rechnen.

Ethereum

Neben dem Bitcoin ist auch Ethereum sehr weit verbreitet. Dennoch verfolgt die digitale Währung einen anderen Ansatz. Im Grunde genommen handelt es sich um einen dezentralen Computer, der die Verträge von überall abwickeln kann. Riesen Vorteil sind hier Kontrolle und Sicherheit. Die Daten liegen nicht bei einem Drittanbieter, sondern bei allen Nutzern. Die Währungseinheit heiß Ether und dient als Grundlage der Transaktionen.

Worauf ist zu achten? Gibt es Risiken?

Wie auch bei anderen Währungen gibt es auch bei der Kryptowährung einige Nachteile zu erwähnen. Genau wie beim Bargeld kann Kryptowährung gestohlen oder verloren gehen. Das passiert dann, wenn die privaten Schlüssel vom PC entwendet wurden. Möglicherweise werden die Kosten für eine Transaktion in der Zukunft steigen, da immer mehr auf das Zahlungsmittel setzen. Leider lässt sich ein Totalverlustrisiko nie ausschließen. Abhängig von Angebot und Nachfrage kann der Wert der Währung schwanken.

Es kann jederzeit zu Schwankungen und Blasen kommen. Weiterhin besteht die Gefahr auf Angriffe von anderen. Durch sogenannte Hackangriffe kann die digitale Währung schnell gestohlen werden. Nicht unüblich sind Manipulationen. Nicht immer ist man im Internet vollständig anonym. Bei einer Teilanonymität kann es zu illegalen Handlungen sowie Missbrauch kommen. Zuletzt besteht ein gewisses Gesetzgeber- und Regulierungsrisiko.

Der Markt bietet etliche Handelsplätze. Vor dem Kauf sollte dieser mit Sorgfalt ausgesucht werden. Hinter jedem Handelsplatz befindet sich ein Unternehmen, welches gehackt oder zahlungsunfähig gemacht werden kann. Auch gibt es Preisunterschiede bei den Transaktionen. Generell benötigt jeder Käufer einer Kryptowährung eine Wallet, einen digitalen Geldbeutel. Mithilfe der Wallet lässt sich Geld versenden und erhalten. Die Bezahlung wird per Sofortüberweisung durchgeführt. Für den Handel mit Kryptowährung wird lediglich Internet benötigt. Viel technisches Know-How ist nicht erforderlich. Der wichtigste Faktor beim Handel ist Vertrauen. Hinter digitaler Währung befindet sich keine Bank, welche den Zahlungsverkehr überwacht.

Wenn Sie in Kryptowährungen investieren möchten, aber nicht das nötige Geld für ein Investment aufbringen können, können Sie natürlich auch einen Kredit für den Kauf aufnehmen. Dabei sollten Sie jedoch unbedingt alle möglichen Risiken abwägen. Bei Online-Direktbanken bietet ein Kreditvergleich oft attraktivere Angebote, als bei Hausbanken oder anderen Kreditinstituten, die vor Abschluss im Detail geprüft werden sollten.

Fazit

Kryptowährungen sind digitales Geld und sollen eine Alternative zu den Scheinen und Münzen darstellen. In unserem digitalen Zeitalter spielen Schnelligkeit und Technik eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund entwickelte sich Kryptowährung, welche Transaktionen schneller und erleichtern soll. Den Ursprung hat die Währung im Bitcoin, welche im Jahr 2009 am Markt erschienen sind. Gute Alternativen sind der Altcoin, Ethereum, Ripper sowie Litecoin. Hinter jedem Anbieter versteckt sich ein Unternehmen.

Vor dem Kauf sollte man sich gründlich informieren, da hinter digitalen Zahlungsmittel keine Prüfung oder Regulierung stattfindet. Vertrauen spielt eine entscheidende Rolle beim Auswahl des Anbieters. Kryptowährung wird dank seiner Vorteile auch in Zukunft mehr an Beliebtheit gewinnen.

Kryptowährungen als Wertanlage – diese Dinge sollte man wissen: Kryptowährungen sind im Trend und erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Doch wie sieht es aus, wenn man selbst in die digitale Währung investieren möchte? Auf welche Dinge sollte man achten? Welche Coins sind erfolgreich? Diese und andere Fragen beantwortet der folgende Text.

Fragen und Antworten

Kryptowährungen sind digitale Währungen, die nur im Internet existieren. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie dezentralisiert sind und keinen oder nur sehr geringen Kontrollen durch die Behörden unterliegen. Als Basis der digitalen Währung dient meist die Blockchain Technologie, ein extrem sicheres Netzwerk aus Servern. Die wohl bekannteste Kryptowährung und Vorreiter auf dem Markt ist der Bitcoin (BTC), der auch Bitcoin Core genannt wird.

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Welche Kryptowährungen sind erfolgreich?

Bereits seit einigen Jahren gibt es um die Kryptowährungen einen regelrechten Hype. Zahlreichen neue Coins sind auf dem Markt erschienen. Auch wenn sich unter den Kandidaten viele erfolgsversprechende Projekte befinden, so gibt es bislang nur wenige Coins, die auch wirklich erfolgreich sind. Auf dem ersten Platz steht hier natürlich der Bitcoin (BTC). Er ist der wohl bekannteste Krypto-Token und gleichzeitig auch der teuerste. Gefolgt wird der Bitcoin von Ethererum (ETH) mit seinem Coin Ether. Hierbei handelt es sich um ein sehr großes Projekt, welches unter anderem von IT-Konzernen wie Google unterstützt wird. Es wurde als Konkurrent zum Bitcoin ins Leben gerufen. Ethereum nutzt eine ähnliche Technologie bietet jedoch mehr Möglichkeiten als der Bitcoin.

Schließlich gibt es noch Ripple. Ebenfalls eine noch recht neue Kryptowährung, die sich insbesondere im letzten Jahr sehr gut durchsetzen konnte. Auch sie erhält breite Unterstützung in der Öffentlichkeit. Diese Drei sind die erfolgreichsten Anbieter. Es gibt aber darüber hinaus noch viele weitere – vor allem kleinere – Coins, die ebenfalls sehr erfolgreich sind. Darunter etwa Dash oder das Fork-Projekt Bitcoin Cash.

Worin sollte man investieren?

Bei der Investition in Kryptowährungen spielt insbesondere das verfügbare Kapital eine wichtige Rolle. Es mag zwar auf den ersten Blick eindeutig sein, dass die Investition in den Bitcoin am besten ist. Ein einzelner Coin kostet hier jedoch mehr als 8000 Euro, sodass es sich um eine größere Anschaffung handelt, die nicht für jeden Menschen machbar ist. Der auf dem zweiten Platz liegende Ether Coin ist zwar mit ca. 600 Euro deutlich günstiger als der Bitcoin, aber trotzdem noch teuer. Hat man das Kapital, dann lohnt sich hier auf jeden Fall die Investition.

Muss man hingegen klein und mit weniger Kapital anfangen, dann sollte man einen Blick auf Projekte wie Ripple oder Dash werfen. Die Coins sind nur wenige Euro teuer, haben jedoch in der letzten Zeit mit Erfolg und Wachstum überzeugen können. Schließlich darf man nicht vergessen, dass auch der Bitcoin mal klein angefangen hat, bevor er zum Reichtum seiner Investoren führte.

Wer bei lukrativen Kursentwicklungen schnell kaufen möchte, jedoch das nötige Kapital fehlt, kann einen Kredit mit Sofortzusage aufnehmen und damit in Bitcoins und Co. investieren. Dabei sollte jedoch das Risiko eines Kursverlustes zuvor genau abgewogen werden.

Eine weitere Alternative sind außerdem die Initial Coin Offers oder ICOs. Bei diesen handelt es sich um neue Projekte, die auf der Suche nach öffentlicher Finanzierung sind, um den Sprung auf den Markt zu schaffen. Hier kann man vielversprechende Coins oft bereits für wenig Geld kaufen und bekommt dafür je nach Anbieter verschiedene Extras. Der Nachteil ist, dass es sich bei einem ICO um ein noch neues Projekt handelt. Es ist also oftmals noch nicht absehbar, ob das Projekt erfolgreich sein wird oder nicht. Hat der Initial Coin Offer Erfolg, dann wird man mit oftmals hohen Gewinnen belohnt. Scheitert das Projekt, dann ist das angelegte Kapital unter Umständen verloren.

Worauf ist beim Investieren in Kryptowährungen zu achten?

Vor dem Kauf von Kryptowährungen sollte man auf jeden Fall einige Dinge beachten. Besonders wichtig ist es etwa, dass man sich bereits im Vorfeld ausführlich mit dem Thema und mit der Materie auseinandersetzt. Kryptowährungen sind ein sehr komplexes Geschäft, dass mit dem klassischen Divisen- und Börsenhandel nur sehr wenig zu tun hat. Im Internet findet man hierzu zahlreiche Informationen. Zudem gibt es eine Vielzahl an Seminaren und Webinaren, an denen man teilnehmen kann.

Außerdem sollte die Entscheidung für einen Krypto-Coin wohlüberlegt sein. Hier gibt es viele Möglichkeiten. Ein umfangreicher Vergleich und detaillierte Informationen über die Tokens, die für einen Handel in Frage kommen, sind von großer Wichtigkeit. Dabei sollte man insbesondere schauen, welche Pläne ein Projekt verfolgt. Gibt es ein Whitepaper? Wer sind die Entwickler? Welche Meilensteine hat das Projekt bereits erreicht? All diese Dinge sollte man sich im Vorfeld genau anschauen.

Weniger beeindrucken lassen sollte man sich hingegen von Kursschwankungen. Insbesondere in der Krypto-Szene sind solche Schwankungen nichts Ungewöhnliches. Manchmal kommt es innerhalb von wenigen Stunden zu drastischen Veränderungen des Kurses. Diese sind völlig normal. Wichtiger ist es daher, dass man sich den Kurs eines Tokens auf lange Sicht anschaut. So bekommt man einen sehr guten Richtwert darüber, was ein Coin wert ist und ob sich der Kauf lohnt.

Weniger wichtig aber dennoch nicht zu vernachlässigen sind außerdem die Handelsmöglichkeiten. Welcher Exchange bietet den Coin an? Gibt es deutschsprachige Anbieter? Etc. Für bekannte Coins, wie dem Bitcoin ist das in der Regel nebensächlich. Für kleinere oder gar exotische Tokens hingegen muss man hier schon genauer hinschauen, um eine passende Wallet bzw. einen geeigneten Exchange zu finden.

Wie hoch sind die Steuern in Österreich?

Die Steuerfrage bei Kryptowährungen ist ein häufiges Thema und leider nicht so einfach zu beantworten. Ob die digitalen Coins versteuert werden müssen, hängt nämlich unter anderem davon ab, wie viel Zeit zwischen dem Kauf und Verkauf der Kryptowährungen liegt. Die Grenze ist hier zwölf Monate. Hinzu kommt außerdem, dass der Handel bzw. der Tausch mit den digitalen Coins ebenfalls eine wichtige Rolle spielt. Denn auch die hieraus erzielten Gewinne sind zu versteuern.

Werden Kryptowährungen sogar regelmäßig erworben, etwa durch das Mining, dann handelt es sich um gewerbliche Einkünfte, für die ein Gewerbe angemeldet werden muss. In der Regel fallen die Coins unter das Sondersteuergesetzt. Die Gewinne sind dann mit 27,5 % zu versteuern.

Weitere Infos zum Thema finden Sie unter anderem hier:

Stand: 10/2019