Webhosting für Finanzberater: Was sollte man bei der Auswahl eines Hostings beachten

Die Finanzberatung setzt nicht nur das Vertrauen der Kunden, sondern auch höchste Sicherheit im Umgang mit ihren persönlichen Daten voraus. Eine verschlüsselte Website auf einem inländischen Server spielt für Finanzberater eine essenzielle Rolle. Schon bei der Hosting-Auswahl sind daher viele Dinge zu beachten.

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Sicherheit und Datenschutz beim Hosting

Als Finanzberater optimiert man Versicherungen und Geldanlagen seiner Kunden. Die Tätigkeit findet in einem sehr privaten, persönlichen Bereich statt und setzt daher höchste Anforderungen an die Datensicherheit und den Datenschutz voraus. Neben einer sicheren Firewall und modernsten Antivirus- und Spyware-Programmen, kommt es auf ein sicheres und seriöses Hosting an.

Um die Vertrauensbildung zu fördern und für seine Kunden jederzeit erreichbar zu sein, spielt die Erreichbarkeit der Finanzberater-Website eine essenzielle Rolle. Allein aus diesem Grund sollte ein Vertrag vor der Unterzeichnung vollständig, inklusive dem Kleingedruckten, gelesen werden. Fällt der Server häufig aus und die Website ist nicht erreichbar, haftet der Hoster für den Vertrauens- und Finanzverlust. Bei längerer Unerreichbarkeit kann der Finanzberater Schadenersatzansprüche gegen den Webhoster geltend machen.

Doch das Recht ändert nichts daran, dass das Kundenvertrauen verloren geht. Die Erreichbarkeit, die Seriosität und die Sicherheit des Hosters stehen daher bei der Auswahl für das Webhosting einer Finanzberatung im Mittelpunkt.

Verschiedene Hosting-Lösungen im Überblick

Für das Hosting in der Finanzbranche gibt es unterschiedliche Lösungen. Wer als Finanzberater nach gutem und sicherem Webhosting sucht, ist mit einem inländischen Anbieter dann gut beraten, wenn sich die Server ebenfalls im Inland befinden. Shared-Hosting und VPN-Hosting eignen sich nur bedingt, da man sich den Server mit anderen Nutzern teilt.

Auch wenn Shared-Hosting die günstigste Lösung für Webhosting ist, handelt es sich auch um die Variante mit dem höchsten Risiko für Serverausfälle. Beim VPN-Hosting kommt es zu langen Seitenladezeiten, was für einen Finanzberater unvorteilhaft ist. Beliebt und sicher ist das Cloud-Hosting, ohne dass sich diese Variante kostentechnisch vom VPN-Hosting unterscheidet.

Durch die Datenspeicherung in der Cloud sind Zugriffe von unterschiedlichen Standorten und Endgeräten möglich. Dazu kommt die hohe Sicherheit, die das Cloud-Hosting auszeichnet. Alternativ kann man sich für Dedicated Hosting entscheiden, was sich allerdings nur lohnt, wenn es sich um eine größere Finanzberatung mit Möglichkeiten für einen eigenen Server im Rechenzentrum handelt.

Für selbstständige Finanzberater eignet sich das eigene Hosting nicht, zumal viel technisches Know-how und Zeit investiert werden müssen. Wer seine Zeit nicht mit der Verwaltung und Wartung der Server verbringen möchte, entscheidet sich für Managed Hosting und lässt sich damit viel Arbeit und Verantwortung von Experten abnehmen.

Managed Server für einen zuverlässigen Betrieb

Kurze Ladezeiten, die SSL-Verschlüsselung und stetig aktuelle Server-Software sind in der Finanzberatung wichtig. Managed Server sind eine gute Wahl, zumal sich der Kunde nicht selbst um die Verwaltung, die Sicherheitsüberprüfungen und um Updates kümmern muss. Während sich der Finanzberater seinen Kunden und seinem Geschäft widmet, beschäftigen sich Experten damit, dass die Website sicher verschlüsselt und jederzeit erreichbar ist.

Die Skalierbarkeit ist bei dieser Hosting-Lösung ein weiterer Vorteil, da sich ein Managed Server optimal auf die Kundenbedürfnisse abstimmen lässt. Ein zuverlässiger Betrieb ist auch dann gewährleistet, wenn zu Stoßzeiten ein starker Kundenstrom herrscht. In puncto Sicherheit ist diese Option ebenfalls eine gute Wahl. Managed Server werden kontinuierlich auf Schwachstellen überprüft und sind somit optimal vor Hackerangriffen und Fremdzugriffen, vor Seitenabstürzen und Sicherheitslücken geschützt. All das sind Vorteile, die in der Finanzberatung wichtig sind und die einem Finanzberater die Auswahl des richtigen Hostings vereinfachen können.

Auf diese Kriterien im Hosting-Vergleich achten

Gründet man ein Unternehmen im Finanzsektor, wird man sich bereits vor dem Unternehmensstart mit der Auswahl des Hosters beschäftigen müssen. Der Kostenfaktor spielt zwar eine wichtige, aber nicht die einzige wichtige Rolle. In einem umfassenden Vergleich lassen sich die monatlichen und jährlichen Kosten, die verbindliche Laufzeit und die vertraglichen Details in Gegenüberstellung betrachten. Auch die Serverstandorte, der Service und alle Leistungen des Webhosters sollten auf den Prüfstand genommen werden.

Wurde der Vertrag geschlossen, ist es nur sehr schwer möglich, ohne finanziellen Verlust außerordentlich zu kündigen und sich für einen neuen Hoster zu entscheiden. Im Regelfall zahlt der Finanzberate die Hosting-Gebühren bis zum Ablauf der regulären Vertragslaufzeit. Passt das Gesamtangebot in allen Punkten zu den Ansprüchen des Kunden, steht einem guten, sicheren und den eigenen Anforderungen entsprechenden Webhosting nichts im Weg.

Fazit: Finanzberater tragen eine hohe Verantwortung für die Daten- und Finanzsicherheit ihrer Kunden. Ein seriöser, jederzeit erreichbarer und sicherer Hoster mit Servern im eigenen Land sollte daher im Vordergrund stehen. In Vergleichen werden die Kosten und die Leistungen sowie alle weiteren wichtigen Kriterien in Gegenüberstellung betrachtet. Abzuraten ist von einer Hosting-Wahl, die sich ausschließlich auf die Kosten beschränkt. Nicht das günstigste, sondern das in der Gesamtheit beste Angebot ist eine sichere Entscheidung für Finanzberater, die Kunden gewinnen und gut beraten möchten. Da Finanzberater auch beim Kunden und auf Reisen tätig sind, ist Cloud-Hosting eine gute Wahl.

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Stand: 02/2024